 |
 |
| Aktuelles Angebot - Februar / März 2012 |
 |
|
 |
 |
|
|
 |
 |
| Informationen - Was ist Reiki ? |
 |
|
 |
 |
| Der Begriff Reiki stammt von den japanischen Worten rei (Kosmos/Universum) und ki (Energie/Lebensenergie). Andere geläufige Umschreibungen sind "Universale Lebensenergie" oder "Schöpferische/Heilende Kraft des Universums". Reiki ist vergleichbar mit der Energie, die z.B. in Indien Prana genannt wird oder in China Chi. |
 |
| Entstehungsgeschichte |
 |
|
 |
 |
| Der Gründer Mikao Usui soll als Lehrer an einem christlichen Kolleg in Japan seinen Schülern die Wunder Christi erklärt haben. Aber diese Behauptung hat sich in den letzten Jahren durch Recherchen in Japan als nicht haltbar erwiesen (s. Frank Arjava Petter: Das Reiki-Feuer, Windpferd-Verlag). Es ist wahrscheinlicher, dass Usui Buddhist (wahrscheinlich Tendai-Buddhist) war. Dass er Interesse an Heilungstechniken und an Techniken zur spirituellen Entwicklung hatte, ist offenkundig. In diesem Zusammenhang stieß er bei Sanskritstudien auf Symbole und Formeln zur Aktivierung der "universellen Lebenskraft". Nach mehreren Tagen/Wochen intensiver Meditation hat er, nach eigenen Angaben, eine Satori erlangt und die Erkenntnis des Heilens und der Weitergabe dieser Fähigkeit. Seitdem wird das (angebliche) Wissen und die Fähigkeit des Heilens von Lehrer zu Schüler durch Einweihungen/Rituale (man unterscheidet verschiedene Stufen) weitergegeben. |
 |
| Das traditionelle Usui-Reiki-System gilt unter Anhängern als nicht erlernbar. Es basiere, ähnlich dem Kriya-Yoga, auf Energieübertragungen, sog. Einweihungen. Durch die Einweihungen werde die Fähigkeit vermittelt, Kanal zu sein für Reiki. Im begleitenden Workshop erfährt man, wie Reiki genutzt werde und was dabei zu beachten sei. Reiki bestehe aus drei Graden, die verschiedene Fähigkeiten beinhalten. Reiki wird in der Regel in kostenpflichtigen Seminaren erlernt. |
 |
| Der erste Grad |
 |
|
 |
 |
| Im ersten Reiki-Grad werde der Seminarteilnehmer befähigt, sich selbst und anderen Menschen Reiki zu geben. Dies erfolge in der Regel über die "Handchakren". Mit der Einweihung werde ein innerer Reinigungsprozess angestoßen. Dieser Prozess geschehe hauptsächlich auf der körperlichen Ebene. |
 |
| Der zweite Grad |
 |
|
 |
 |
| Es wird empfohlen, zwischen den Einweihungen des ersten und zweiten Grades mindestens drei Monate verstreichen zu lassen. Der Schüler soll sich mit den Techniken des ersten Grades vertraut machen. Beim zweiten Grad wird man befähigt, zum einen Reiki auf der mentalen Ebene wirken zu lassen, d.h. Denkmuster direkt mit Reiki zu behandeln (Mentalbehandlung), zum anderen Reiki ohne Grenzen von Raum und Zeit wirken zu lassen (Fernreiki). Man könne nach dieser Einweihung Reiki an ferne Orte, in die Zukunft und in die Vergangenheit senden. Zudem wird ein Symbol und Mantra vermittelt, das bewirke, dass die Reiki-Energie noch stärker fließen kann. Auch nach dieser Einweihung beginne ein Reinigungsprozess, allerdings auf mentaler Ebene. Man begebe sich beim zweiten Grad noch stärker auf den Weg der Selbsterfahrung. |
 |
| Der dritte Grad |
 |
|
 |
 |
| Der Dritte Grad wird heute oft in zwei Teile unterteilt, ursprünglich handelte es sich nur um einen Grad. Der Meistergrad befähige dazu, andere Menschen in Reiki einzuweihen. Der Reinigungsprozess bekomme eine neue Dynamik und geschehe auf allen Ebenen. Zwischen dem zweiten Grad und dem Meistergrad sollte mindestens ein Jahr liegen. Sinnvoll sei es, eine längere Ausbildung in Anspruch zu nehmen, um Menschen qualifiziert unterrichten zu können.
In einigen Richtungen des Reiki gibt es auch noch weitere Grade. Dies hat allerdings nichts mit der ursprünglichen Lehre des Mikao Usui gemein. |
 |
| Letztlich wird als Ziel des Reiki eine ganzheitliche körperliche und seelische Heilung angestrebt, um alle Aspekte des Lebens besser begreifen zu können. Bei der Anwendung von Reiki werde durch den Praktizierenden eine Verbindung zwischen der universellen Lebensenergie und dem Empfangenden hergestellt. Nicht der Praktizierende gebe Reiki, er stelle sich als Kanal zur Verfügung. Reiki fließe von sich aus immer dorthin, wo es am dringendsten benötigt wird. Bei einer Anwendung wird nicht die Energie des Praktizierenden weitergegeben. |
 |
| Naturwissenschaftliche Sicht |
 |
|
 |
 |
| Aus schulmedizinischer und wissenschaftlicher Sicht gelten die Annahmen bzw. Glaubenssätze über die kosmische Reiki-Energie allerdings als unhaltbar. Weder die Existenz der Energie noch deren Wirksamkeit lässt sich wissenschaftlich belegen. Aus Sicht der Reiki-Praktizierenden wird gerade die Nicht-Nachweisbarkeit indirekt als Beleg für die Existenz gewertet, was jedoch aus wissenschaftlicher Sicht als leicht zu durchschauendes Immunisierungsargument aufgefasst wird. Z.Zt. gibt es über Reiki ein Forschungsprojekt an der Uni Freiburg, dieses ist allerdings noch nicht abgeschlossen. |
 |
| (Informationen aus der Internet-Enzyklopädie Wikipedia) |